Was ist das?
🎯 Simulator-Tipps
📚 Glossar
🏆 Schlüsselpersonen
Erwin Schrodinger (1944)
Schrieb „Was ist Leben?“ (1944) schlug vor, dass Organismen sich von negativer Entropie ernähren und dass Gene „aperiodische Kristalle“ seien, die Informationen speichern, was die Entdeckung der DNA-Struktur inspirierte
Gerald Joyce (1994)
Formulierte 1994 auf dem Exobiologie-Workshop der NASA die Arbeitsdefinition der NASA von Leben als „ein sich selbst erhaltendes chemisches System, das in der Lage ist, eine darwinistische Evolution zu durchlaufen“.
Lee Cronin (2023)
Mitentwickelte Assembly Theory (2023 Nature), die einen chemieunabhängigen mathematischen Rahmen für die Erkennung von Leben überall im Universum mithilfe von Messungen der molekularen Komplexität bietet
Sara Walker (2023)
Gemeinsam mit Cronin entwickelte er die Assembly Theory und verfasste „Life as No One Knows It“, in dem er die physikalischen Aspekte dessen untersuchte, was Leben vom Nicht-Leben unterscheidet
Humberto Maturana & Francisco Varela (1974)
Prägte 1974 das Konzept der Autopoiese (Selbsterschaffung) und definierte lebende Systeme als solche, die kontinuierlich ihre eigenen Komponenten produzieren und aufrechterhalten
Daniel Koshland (2002)
Schlug die Sieben Säulen des Lebens (2002) als systematischen Rahmen zur Identifizierung der grundlegenden Eigenschaften vor, die lebende von nicht lebenden Systemen unterscheiden
Craig Venter (2010)
Erstellte 2010 den ersten synthetischen Organismus (Mycoplasma mycoides JCVI-syn1.0) und zeigte damit, dass Leben aus synthetisierter DNA aufgebaut werden kann, wodurch die Grenze zwischen natürlichem und künstlichem Leben verwischt wird
🎓 Lernressourcen
- Assembly Theory Explains and Quantifies Selection and Evolution
Das wegweisende Nature-Papier aus dem Jahr 2023 stellt die Montagetheorie als eine Möglichkeit vor, Leben mithilfe molekularer Komplexität unabhängig von der Chemie zu erkennen und zu messen - A universal definition of life: autonomy and open-ended evolution
Umfassende Überprüfung von über 100 Definitionen des Lebens, die darauf schließen lässt, dass Autonomie und ergebnisoffene Evolution die beiden wesentlichen Eigenschaften sind - What Is Life - with Mind and Matter and Autobiographical Sketches
Das bahnbrechende Buch von 1944, in dem der Physiker Erwin Schrödinger die physikalischen Grundlagen des Lebens erforschte und Generationen von Biophysikern und Molekularbiologen inspirierte - What Is Life?
Das klassische Buch aus dem Jahr 1944, in dem die Frage gestellt wurde, wie die Physik das Leben erklären könnte, indem es die Existenz eines molekularen Codes (DNA) vor seiner Entdeckung vorhersagte - Life as No One Knows It: The Physics of Life's Emergence
Sara Walker, Mitschöpferin der Assembly Theory, erforscht, was Leben grundsätzlich ist, wie es entsteht und wie wir es jenseits der Erde finden könnten - The Vital Question: Energy, Evolution, and the Origins of Complex Life
Nick Lane erforscht, wie die Bioenergetik einschränkt, was Leben ist und wie es entstanden ist, und konzentriert sich dabei auf die Rolle von Protonengradienten - Assembly Theory - A New Way to Detect Life (Lee Cronin, TED)
Lee Cronin erklärt, wie die Versammlungstheorie Leben überall im Universum erkennen kann, indem sie die molekulare Komplexität misst, ohne die Biologie zu kennen - What Is Life? - The Most Profound Question in Science
Umfassende Untersuchung der vielen Definitionen des Lebens, von der NASA über Autopoiese bis hin zur Versammlungstheorie, mit Beispielen und Randfällen - Sara Walker: The Physics of Life and the Origin of Mind
Sara Walker diskutiert, wie Leben aus Physik und Chemie entsteht und was uns die Versammlungstheorie über die Natur lebender Systeme sagt